Die Bündnisse für Demokratie und Toleranz Paderborn und Hövelhof besuchen Ausstellung „Nach Hitler“ in Bonn – über 50 Teilnehmende setzen ein Zeichen für bürgerliches Engagement.

Mit über 50 Teilnehmenden hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz Paderborn und Hövelhof am Sonntag (18.01.2026) die Ausstellung „Nach Hitler“ im Haus der Geschichte in Bonn besucht. Der gemeinsame Ausstellungsbesuch stand im Zeichen historisch-politischer Bildung und der Frage, was die Auseinandersetzung mit der Geschichte für den Schutz der Demokratie heute bedeutet.
„Die Ausstellung macht eindrücklich sichtbar, wie schnell demokratische Errungenschaften unter Druck geraten können – und wie wichtig es ist, dass wir heute Haltung zeigen“, sagt Helmtrud Keck, Sprecherin vom Bündnis für Demokratie und Toleranz Hövelhof. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie braucht engagierte Menschen, die widersprechen, wenn Menschenwürde angegriffen wird.“
Der Rundgang durch die Ausstellung fand in Kleingruppen unter fachkundiger Leitung statt und gab den Teilnehmenden Gelegenheit, sich auch über aktuelle Herausforderungen auszutauschen: den Umgang mit Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Stärkung demokratischer Institutionen sowie die Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret vor Ort gefördert werden kann.
Die Auseinandersetzung mit den Schrecken des Nationalsozialismus ist eine gute Motivation dafür, unsere Demokratie im Alltag aktiv zu verteidigen.
Mit dem Bewusstsein, wie bedrohlich der Verlust demokratischer Haltungen ist, gelingt es leichter, menschenfeindlichen Parolen zu widersprechen. Zivilgesellschaftliches Engagement schafft Gemeinsamkeit und ist ein wichtiges Zeichen gegen extreme, destruktive Kräfte.
Die Bündnisse für Demokratie und Toleranz planen in 2026 weitere Informations- und Diskussionsangebote sowie Aktionen, um die demokratischen Werte unseres Grundgesetzes sichtbar machen und Menschen zum Mitmachen einzuladen.